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Hintergrund und Zielsetzung
Das Europainstitut Klaus Mehnert (EIKM) wurde 2005 anlässlich des 750-jährigen Jubiläums der Stadt Königsberg/Kaliningrad mit finanzieller Unterstützung der beiden deutschen Stiftungen Robert Bosch und Marga und Kurt Möllgaard gegründet. Das EIKM ist ein Institut der Kaliningrader Staatlichen Technischen Universität (KSTU), der mit ca. 7.000 Studenten zweitgrößten Hochschule Kaliningrads.
Die vornehmliche Aufgabe des EIKM besteht in der Organisation und Durchführung eines postgradualen, deutschsprachigen Europastudiengangs. Mit dem Angebot dieses russlandweit bislang einzigen deutschsprachigen Studiengangs in Europäistik möchte das EIKM ergänzend zu der bestehenden hohen Zahl an englischsprachigen Studienprogrammen ein Zusatzangebot in deutscher Sprache schaffen und Studierende für eine Tätigkeit im Rahmen der russisch-europäischen, speziell der russisch-deutschen Beziehungen qualifizieren. Ziel dabei ist es, EU-Generalisten auszubilden. Von daher sind Absolventen aller universitären Abschlüsse weltweit willkommen.
Neben der Organisation des Studiengangs führt das EIKM eigene Projekte durch oder bietet sich als Partner vor Ort in Kaliningrad an. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Themen zu Kaliningrad als Pilotregion europäisch-russischer Zusammenarbeit. Partner in den letzten Jahren waren u.a. die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V., das College of Europe/Brügge oder das Institut für Deutschlandstudien in Minsk.
Die Räumlichkeiten des EIKM befinden sich im Hauptgebäude der KSTU (Sovietskij Prospekt, 1). Das EIKM verfügt neben zwei Büros über ein Auditorium und eine eigene Fachbibliothek. Ferner steht dem EIKM ein eigener Wohnheimtrakt der Kaliningrader Staatlichen Technischen Universität mit 16 Studierenden-Einzelzimmern sowie einer Dozentenwohnung zur Verfügung.
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